Die unbearbeiteten Eisenbahnräder werden gestapelt mittels kundenseitigen Gabelstapler auf einem Bereitstellungsplatz zur Verfügung gestellt. Davon entnimmt das Güdel Flächenportal FP-7 mit seinem Schwenkgreifer ein Rad und legt es auf einen Leseplatz, wo das Rad gescannt und anschließend wieder vom FP-7 aus der Lesestation in die Bearbeitungsmaschine gelegt wird.
Jedes Rohrad wird beidseitig bearbeitet. Nachdem die 1. Seite fertiggestellt wurde, fährt das FP-7 in die Maschine ein, entlädt das Rad, schwenkt es um 180° und lädt das Rad wieder für die 2. Bearbeitung. Danach entlädt das FP-7 das Fertigrad und hält es vor den Barcodedrucker zur Etikettierung. Zudem besteht die Möglichkeit, auf Anforderung des Bedieners das Fertigrad auf dem SPC Platz manuell zu prüfen. Anschliessend werden die fertigen Räder auf die Fertigteilpalette gestapelt und dann mit einem Gabelstapler aus der Räderzelle entnommen.
Diese Räderzelle hat Güdel steuerungstechnisch so konzipiert, dass zwei Radtypen gleichzeitig – ein Radtyp pro Bearbeitungsmaschine – in Chargen produziert werden können. Mittels des servomotorischen Greifers wird der korrekte Durchmesser geprüft und damit sichergestellt, dass der richtige Radtyp geladen wird. Die gesamte Zelle ist mit Sicherheitszäunen und Schnelllauf-Rolltoren eingehaust.
Bahn- und Schienenverkehrsbetriebe
Handling von Eisenbahnrädern in einer Räderzelle, in der das Güdel Flächenportal (FP-7) zwei kundenseitige Bearbeitungsmaschinen sowie einen manuellen Prüfplatz bedient
Automation von Fertigungsanlagen für Eisenbahnräder und Achsen
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